Das Wörtchen noch und die Liebe 

Frau umarmt liebevoll ihr jüngeres Ich in einer warmen, traumhaften Szene als Symbol für Selbstannahme, Heilung und innere Stärke.
Symbolisches KI-Bild einer Frau mit ihrem jungen Ich als Ausdruck von Erinnerung, Heilung und Selbstliebe.

„Ich kann nicht lieben“, sagst du leise,
fast klingt es wie ’ne Endlosreise.
Ein Satz so fest, so klar, so wahr
und doch klingt’s ziemlich sonderbar.

Denn fügst du „noch“ hinzu ganz sacht,
dann hat der Satz gleich neue Macht.
„Ich kann noch nicht lieben“, klingt,
als ob die Zeit die Wunden bringt.

Vielleicht war Liebe einst zerbrochen,
zu oft belogen, leer versprochen.
Vielleicht hat Schmerz dein Herz verschlossen,
die Zweifel laut, die Sehnsucht blass,
doch „noch“ bedeutet: Nicht für immer,
denn nichts im Leben bleibt für immer.

Die Liebe ruht, doch kann erwachen,
wie Blüten, die im Frühling lachen.
Wie Feuer, das in Asche glimmt,
bis es ein neuer Wind entfacht.

Drum gib dir Zeit, sei sanft, vertrau,
die Liebe kommt, das weißt du genau.
Denn „noch nicht“ heißt, dass irgendwann
sie wieder klopft und bleiben kann.

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